Designstyles - Glossar
Begriffserklärung rund um Design & Illustration von A - Z
- AGD
- Allianz deutscher Designer e.V. (Aliance of German Designers). Verein und Berufsverband, der sich für die Rechte von in Deutschland lebenden selbständigen Grafikern und Designern einsetzt. Gegründet am 25. November 1976 in Bremen als "Arbeitskreis arbeitnehmerähnlicher Grafik-Designer AGD". Der Sitz der Geschäftsstelle ist in Braunschweig. Der Verband zählt über 3000 Mitglieder (Stand: 2009)
- Art Buyer (Art Buying)
- Berufsbezeichnung für den Abteilungsleiter der Kreativabteilung eines Zeitschriften- oder Buchverlages.
- Art Director (AD)
- Nicht geschützte Berufsbezeichnung für den Abteilungsleiter der Kreativabteilung einer Film- oder Werbeagentur. Zu den Aufgaben des Art Directors gehört neben der grafik-designerischen Tätigkeit die Auftragsabwicklung und die Kommunikation mit dem Kunden. Hierzu gehört die Besprechung und Planung eines Auftrags, Präsentation, Zwischenkorrekturen sowie die Feinabstimmung vor der Endabnahme durch den Auftraggeber. Voraussetzung für diesen Beruf ist eine etsprechende Ausbildung (Studium) sowie einige Jahre Berufserfahrung. Die nächsthöhere Position ist die des Creative Directors. In der Praxis gibt es Überschneidungen in den Aufgabenbereichen eines Art Directors mit denen des Creative Directors.
- Bilderbuchillustration
- Illustration von Kinderbüchern, die keinen Text beinhalten, da sie an eine sehr junge Zielgruppe, nämlich Kleinkinder, die noch nicht lesen können, gerichtet sind. Aus diesem Grunde müssen die Illustrationen "für sich sprechen" und auch ohne Text verständlich sein. "Das Alter berücksichtigend, wird das Bilderbuch oft aus Pappe, reißfestem Papier oder auch aus Folie hergestellt." Quelle Wikipedia. Bilderbücher so wie wir sie heute kennen, nämlich mit überwiegendem Bildanteil entwickelten sich im 19. Jahrhundert.
- Bildmarke
- Eine Bildmarke ist die Verbindung aus dem Logo und der Marke einer Firma dargestellt in einem grafischen Symbol.
- Blindtext
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Auch Platzhaltertext genannt.
Der Blindtext wird häufig verwendet wenn der eigentliche Text noch nicht vorliegt. Er wird in das vorgefertigte Layout eingefügt und hilft dem Betrachter sich über die Komposition zwischen Text und Grafik besser klar zu werden und ggf. Korrekturen am Layout vorzunehmen. Ein beliebter Blindtext ist der sogenannte "Lorem ipsum" Blindtext. Dieser erfreut sich seit dem 16. Jahrhundert großer Beliebtheit bei Schriftsetzern. Es handelt sich hierbei nicht wie oft fälschlicher Weise angenommen um die lateinische Sprache. Der Blindtext ahmt lediglisch das dem Europäer bekannte Schriftbild und den Redefluss nach.Jedoch enthält der Blindtext einige lateinische Wortabfolgen aus "De finibus bonorum et malorum („Über die Grenzen des Guten und Schlechten“), Abschnitte 1.10.32 und 1.10.33 von Cicero (45 v. Chr.)[1], dessen Text im Mittelalter weithin bekannt war:
„Neque porro quisquam est, qui dolorem ipsum, quia dolor sit, amet, consectetur, adipisci velit […]“
(Es gibt niemanden, der den Schmerz selbst liebt, der ihn sucht und haben will, einfach, weil es Schmerz ist […])." Quelle Wikipedia.Siehe auch: Blindtext Generator online
- Branding (auch Corporate Branding)
- Der Begriff stammt aus dem Englischen für die Markenbildung eines Unternehmens. Bei der Markenbildung ist im Wesentlichen die Orientierung an der Zielgruppe wichtig. Der Erfolg einer Marke wird durch Faktoren wie Design, Marketing -und Werbestrategien getragen. In der Designbranche gibt es diverse Werbeagenturen, Designer und Illustratoren, die sich aufs Branding spezialisiert haben.
- Corporate Design (CD)
- Teilbereich der Corporate Identity, das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmes. Das Corporate Design vertritt (im Idealfall) eine klare designerische Linie und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Die Grundlage fürs Corporate Design bildet das Firmenlogo. Auf dieser Basis lassen sich Visitenkarte, Briefpapier und Firmenwebsite gestalten. Das Corporate Design lässt sich nach Belieben erweitern auf: Werbeflyer, Imagebroschüren, Plakate, Aufkleber, Schilder, Stickereien u.A.
- Corporate Identity (CI)
- Die Corporate Identity steht für die Unternehmensphilosophie. Es ist das Erscheinungsbild einer Firma nach innen- und außen hin. Die Corporate Identity verganzheitlicht das Unternehmen. Sie setzt sich zusammen aus dem Firmennamen, dem Corporate Design (visuelle Darstellung), der Corporate Communication (Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, unternehmensinterne Kommunikation), der Corporate Behaviour (Verhalten der Mitarbeiter untereinander und nach außen hin, Unternehmensführung), Corporate Philosophy (Leitbild des Unternehmens) und der Corporate Culture (Konkretisierung der Unternehmensphilosophie). Siehe auch Corporate Design (Link)
- Character Design
- Figurentwicklung. Beim Character Design geht es darum eine eigenständige Figur (manchmal auch Sympathiefigur) mit Charakter zu entwickeln. Verschiedene Darstellungen der Figur mit unterschiedlichen Emotionen sind manchmal notwendig um der Figur Leben einzuhauchen. Siehe Beispiele für Character Design (Link)
- CMYK Farben
- Auch Prozessfarben oder Körperfarben genannt. CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow, Key (Schwarz). Diese Farben bilden die Grundlage für den Vierfarbdruck. Erst durch das Überlagern der einzelnen Farben im Druck ergibt sich das Gesamtbild. Die Zugabe von Schwarz ist notwendig, da sich in der Praxis durch die drei Buntfarben alleine kein ausreichendes Schwarz mischen lässt. Das Mischverhältnis einzelner Farben wird prozentual angegeben. Bei 0% wird die Farbe nicht gedruckt, bei 100% wird der volle Ton gedruckt. Das CMYK-Farbmodell ist im Gegensatz zum RGB-Farbmodell ein subtraktives Farbmodell (subtraktiv = reduzierend). Das subtraktive Farbmodell beschreibt die Entstehung der Körperfarben, d.h. Farben, die das Licht reflektieren.
- Creative Director (CD)
- Nicht geschützte Berufsbezeichnung für den Leiter einer Kreativbranche. Voraussetzung für diesen Beruf ist eine etsprechende Ausbildung (Studium) sowie einige Jahre Berufserfahrung als Art Director. Der Creative Director führt Preisverhandlungen mit den Kunden durch und hat das letzte Wort bei der Umsetzung von Projekten. In der Praxis gibt es Überschneidungen in den Aufgabenbereichen eines Creative Directors mit denen des Art Directors. Ein Creative Director verdient im Angestelltenverhältnis meist zwischen 2.866 bis€ 3.693 Euro Brutto im Monat. Quelle: Bundesagentur für Arbeit (2007)
- Designstyles
- Der Begriff und die Webseite www.designstyles.de entstanden im Jahr 2006 um zwei verschiedene Komponenten der Webseite zu beschreiben, nämlich die Auswahl an illustrativen/ designerischen Arbeiten und die Möglichkeit das Aussehen der Website (den Style) zu verändern. Der Betrachter der Webseite wählt im Prinzip dadurch nur ein anderes Cascading Style Sheet (CSS), der Quelltext der Webseite bleibt gleich.
- Desktop Publishing (DTP)
- Engl. für Publizieren vom Schreibtisch aus. Erstellung hochwertiger Dokumente am Computer für den Druck. Voraussetzung für das Erstellen dieser Dokumente sind Layoutprogramme (s. Grafik Programme) mit welchen eine Druckaufbereitung möglich ist.
- Editorial Illustration
- Zeitschriftenillustration, auch Commercial Illustration gennant.
- Figurentwicklung
- Siehe Character Design.
- Grafik - Dateiformate
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- SVG - Scalabe Vector Graphics
- PDF - Portable Document Format
- PS - Post Script
- EPS - Encapsulated Post Script
- TIFF- Tagged Image File Format
- JPG
- PNG - Portable Network Graphics
- GIF - Graphics Interchange Format
- Grafik Programme
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Die gebräuchlichsten Grafik Programme werden von der Firma Adobe hergestellt und sind kostenpflichtig.
- Adobe Photoshop (Bildbearbeitungsprogramm)
- Adobe Illustrator (Vektorgrafikprogramm)
- Adobe InDesign (Layoutprogramm)
Alternativ gibt es kostenlose Programme (Freeware) zum Herunterladen mit denselben Funktionen wie bei den oben genannten Programmen. Zum Beispiel:
- GIMP, steht für: Gnu Image Manipulation Programm (Bildbearbeitungsprogramm)
- Inkscape (Vektorgrafikprogramm)
- Scribus (Layoutprogramm)
- Honorar
- Vergütung für freiberufliche Leistungen. Zu den Freiberuflern können beispielsweise Künstler, Fotografen, Publizisten, Journalisten, Architekten, Ärzte, Anwälte angehören. Die allgemeine Vertragsgrundlage für Kommunikationsdesign (s.u.) bildet der Tarifvertrag der AGD (s.o.). Ein gleichwertiger Tarifvertrag für Illustratoren, der als Grundlage für Honorarverhandlungen herangezogen werden kann, ist von der Illustratoren Oraganisation e.V. (s.u.) geplant.
- Illustration - Anwendungsbereiche
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- 3-D
- Animation, Bewegtbild
- Ausstellung, Messe
- Bedienungsanleitung
- Belletristik, Fiktion
- Bildung, Erziehung
- Cartoon
- Characterentwicklung
- Collage
- Comic
- Figürliche Illustration
- Flyer / Broschüre
- Graffiti / Wandmalerei
- Internet
- Jugendbuch
- Karte
- Kinderbuch
- Sachbuch / Lehrbuch
- Schulbuch
- Signet, Icon, Logo
- Spiele
- Storyboard
- Technische Illustration
- Verpackung
- Werbung
- zeitschriftenillustration
Quelle: Illustratoren Organisation e.V.
- Illustration - Stile
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- 3-dimensional
- abstrakt
- Architektur
- Cartoon
- Charakter, Symphatiefigur
- Collage
- Comic
- experimentell
- Fantasie / Zukunft
- figürlich
- fotorealistisch
- futuristisch
- gegenständlich
- Graffiti / Wandmalerei
- grafisch
- grob / fein
- historisch
- humorvoll
- Icons, Vignetten
- Infografik + Diagramm
- Karikatur
- konturbetont
- kunststile
- Layout
- locker, frei
- Logo + Bildmarke
- malerisch
- naiv
- naturalistisch
- ornamental, Deko
- poetisch
- realistisch
- Retro (z.B. Sixties)
- romantisch
- satirisch
- schematisch
- skizzenhaft
- technisch
- wissenschaftlich
Quelle: Illustratoren Organisation e.V.
- Illustration - Techniken
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- Acryl
- Aerosol (Graffiti)
- Airbrush
- Aquarell
- Bleistift
- Buntstift (Farbstift)
- Collage
- Composing
- Digital-Pixel
- Digital-Vektor
- Feder
- Gouache
- Holzschnitt
- Kaligrafie
- Kohle
- Kreide
- Marker
- Mischtechnik
- Papierschnitt
- Pastell
- Textil
- Wasserfarbe
- Öl
Quelle: Illustratoren Organisation e.V.
- Illustrationsdesign - Studienrichtung / Berufsbezeichnung
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Das Studium im Illustrationsdesign dauert mindestens drei Jahre und wird sowohl an staatlichen Fachhochschulen wie auch an privaten Berufsfachschulen (Akademien) gelehrt. Der Lehrplan (variabel, je nach Studienplan) beinhaltet die Vermittlung verschiedener technischer Grundlagen wie:
- Zeichnung
- Malerei
- Menschlicher Körper
- Sach- und Naturstudien
- Perspektive
- Hintergrundwissen: Kunstgeschichte
- Zeichnen am Computer (digital + vektor)
- Typografie
und ergänzende Fachlehre wie:
- Werkanalyse
- digitale Bildbearbeitung
- Druckvorbereitung
- Grafikdesign
- Buchillustration
- redaktionelle Illustration
- Layout, Storyboard
Zu einem guten Lehrplan sollte der fachbezogene betriebswirtschaftliche Unterricht dazugehören, da dies eine Vorraussetzung für die spätere Arbeit als selbständiger Illustrator ist. Der betriebswirtschaftliche Unterricht sollte beispielsweise folgende Punkte abdecken:
- Buchhaltung, Finanzplanung
- Businnessplan
- Steuer
- Akquise
- Urheberrecht
- Honorarverhandlung
- Marketing / Werbung
- Berufsverbände
- Versicherungen
- Altersvorsorge
- Illustratoren Organisation e.V. (IO)
- Verein und Berufsverband, der sich für die Rechte von in Deutschland lebenden Illustratoren einsetzt. Gegründet wurde die Illustratoren Organisation 2003 in Hamburg und vertritt derzeit 730 deutschsprachige, selbständige Illustratoren (Stand Dez.2008). Der Sitz der Geschäftsstelle ist in Frankfurt am Main.
- Logo
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Das Firmenlogo ist der visuelle Bestandteil der Corporate Identity (s.o.)
Ein Firmenlogo kann aus einem oder mehreren Buchstaben, einem Bild oder auch aus einer Kombination dieser Elemente bestehen.
Nach anderer Meinung besteht ein Logo zwingend aus Wort- und Bildmarke, da es sich andernfalls lediglich um ein Signet
oder aber um die reine Wortmarke handeln würde. Gerade aus der Kombination der beiden entsteht erst das Logo.
Ein gutes Firmenlogo sollte prägnant und wiedererkennbar sein und als Identifikationsmerkmal für das gesamte Unternehmen stehen.
Bei der Gestaltung eines Firmenlogos sollte man folgende Punkte beachten:
- Verständlichkeit
Das Logo soll die Bedeutung des Namens unterstreichen oder auf die Tätigkeit des Unternehmens hinweisen. Das kann durch ein grafisches Symbol und/oder die Auswahl einer passenden Schrift geschehen. Wird ein Firmenname und/oder ein Markenname mit einem grafischen Zeichen (Icon) kombiniert, spricht man von einer Wort-Bild-Marke.
- Unverwechselbarkeit
Ein Logo transportiert das Unternehmens-Image. Wenn es bereits von anderen Assoziationen besetzt ist, dann wird es umso schwieriger eine eigene Identität oder ein Firmenprofil zu etablieren. Solcherart läuft man Gefahr übersehen oder verwechselt zu werden. Aus unzureichender Unverwechselbarkeit können auch rechtliche Probleme erwachsen.
- Einprägsamkeit
Hier sollte die Formel KISS gelten: „Keep It Short (and) Simple“ − was einfach ist, ist einfach zu merken. Erfolgreiche Firmen-Zeichen wie die von Audi, Opel, VW, Nike oder Apple sind so einfach, dass sie fast jeder auswendig nachzeichnen kann.
- Reproduzierbarkeit
Farbenfrohe Logos sind technisch kein Problem, es gibt jedoch Ausnahmen und für die muss ein gutes Firmen-Logo gerüstet sein. Es muss vor allem auf Logolabels von Produkten gut erkennbar sein, aber auch als Fax, als Stempel, aus der Entfernung, auf einem T-Shirt gestickt oder auf dem Werbekugelschreiber noch gut aussehen. Das Firmen-Logo ist das Hinweisschild zu einem Unternehmen und keine bunte Illustration. Gute Logos genügen höchsten Anforderungen und sind in einer Breite von 20 Millimetern oder kleiner noch deutlich erkenn- und lesbar. Damit ein Logo allen diesen Anforderungen gerecht wird bedarf es vieler Kompromisse, wie beispielsweise Abkürzungen und Reduktion auf ein Optimum. Der von Kreativen gern und viel zitierte Spruch „Weniger ist mehr“ trifft hier recht genau zu.
- Anforderungen
Ein Logo enthält Hauptelemente und Nebenelemente. Hauptelemente sind der Firmenname und die angebotene Leistung, oder das angebotene Produkt. Gegebenenfalls verzichtbare Nebenelemente sind grafische Elemente, ein Slogan, oder eine Identitätsaussage.
- Verständlichkeit
- Mappe
- Die Präsentationsmappe, kurz Mappe genannt dient dem Ausübenden eines künstlerisch-kreativen Berufes zum Vorstellen der eigenen Arbeit beim Kunden. Die Mappe zeigt die wichtigsten Arbeiten zu einem Thema oder zu mehreren Themen. Die Mappe umfasst einge wenige aussagekräftige Arbeiten (nicht mehr als zehn), die den Stil des Künstlers wiederspiegeln. Zusätzlich oder alternativ können die Arbeiten in digitaler Form in einem Portfolio (s.u.) präsentiert werden.
- Marke
- Siehe Branding.
- Pitch
- Ausschreibung, interner Wettbewerb zwischen ausgesuchten Designern oder Illustratoren um einen Auftrag. Dabei wird eine Probearbeit seitens der Bewerber angefertigt und beim Kunden abgegeben. Der Kunde entscheidet sich nach verschiedenen Kriterien für einen der Bewerber. Ein Pitch wird meist von Werbeagenturen und Zeitschriftenverlagen gemacht.
- Portfolio
- Der Begriff stammt aus dem Lateinischen: portare = tragen und folium = Blatt. Als Portfolio versteht man in künstlerischen Bereichen die Präsentation der eigenen Arbeiten. Diese Präsentation kann in ausgedruckter oder digitaler Form erfolgen. Online Portfolios, bzw digitale Portfolios erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit, da sie schnell über das Internet verschickt werden können. Für das Portfolio empfiehlt sich ein schlichtes, durchgehendes Design. Man sollte sich auf einige wenige aussagekräftige Arbeiten beschränken (ca. zehn), die den eigenen Stil gut wiederspiegeln. Ein geeignetes Dateiformat für digitale Portfolios ist das PDF Format.
- Produktdesign
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Visuelle Gestaltung eines Produktes welches noch nicht auf dem Markt erschienen ist. Das Produktdesign richtet sich nach verschiedenen werbe-psychologischen Aspekten wie:
- Zielgruppe
- modern / traditionell
- praktisch
- Form / Farbe / Material
- (Werbe-)Aussage
- Kaufverhalten des Kunden
- Preiskalkulation
Bereits auf dem Markt erhältliche Produkte werden umgestaltet, wenn das Design nicht mehr den Anforderungen der jeweiligen Zeit entspricht und der Kunde nicht mehr zum Kauf animiert wird.
- Referenzen
- Verweise. Speziell bei Künstlern: Bereits für Kunden angefertigte Arbeiten auf die Bezug genommen wird (in der Bewerbung, Mappe, Internetseite usw. als Text, Link, Abbildung) um sich zu präsentieren und praxisbezogene Arbeiten nachzuweisen.
- RGB Farbraum
- Die Abkürzung RGB steht für die Farben Rot, Grün und Blau. RGB - Farben, auch Primär- oder Lichtfarben genannt. (Artikel unvollständig.)
- Scribble
- Als Scribble bezeichnet man eine Skizze, die schnell gezeichnet wurde. Das Wort kommt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet soviel wie Gekrakel, Krizelei. Der Begriff wird häufig im Zusammenhang mit Storyboards verwendet und bezieht sich auf die Skizzenphase bei deren Erstellung. Siehe auch: Storyboard (link).
- Schmuckfarben
- Auch Vollton- oder Sonderfarben genannt, werden beim Mehrfarbdruck zusätzlich als eigene Farben angegeben, da das CMYK Farbspektrum (CMYK Gamut) nicht alle Farben abdeckt. Farbsatte Töne können nicht dargestellt werden. Die Schmuckfarbe kann man sich beispielsweise aus einem HKS- oder Pantonefarbfächer aussuchen. Weitere Schmuckfarben sind Gold, Silber und Leuchtfarben.
- Storyboard
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Das Storyboard findet Verwendung bei Werbe, Animations- und Filmproduktionen und dient der bildlichen Darstellung des Drehbuchs. Storyboard gehört zum Bereich der Illustration. Es zeigt dem Regiesseuer den bildnerischen Ablauf eines Filmes vor dem Filmdreh. Ein Storyboard verdeutlicht wichtige Aspekte wie Einstellungsgrößen, Blickwinkel, Perspektiven und manchmal auch Ausleuchtung, Farbigkeit oder Gesamtästhetik und erleichtert die Planung vor Drehbeginn. Storyboards stellen die wichtigsten Filmsequenzen dar. Das Storyboard setzt sich aus vielen einzelnen Bildern, den Frames zusammen.
Wie viele Frames ein Storyboard ausmachen ist von Board zu Board unterschiedlich. Ein Storyboard kann digital (mit einem Bildbearbeitungsprogramm) oder analog (oftmals in Aquarell oder Tinte) coloriert werden. Die Scribblephase (s.o.) des Storyboards bezeichnet die kurze skizzenhafte Darstellung des Ablaufs. Danach folgt die Reinzeichnung, bei der die Outlines herausgearbeitet werden. Dann kann das Frame coloriert werden. Je nach Kundenwunsch wird in Farbe oder in Graustufen coloriert. Gute Storyboarder brauchen für die Coloration eines Frames ca. eine Stunde.
Eine Gattung des Storyboards ist das sog. Roughboard. Beim Roughboard findet eine sehr starke Reduktion auf das Wesentliche statt. Auf die Coloration wird teilweise oder ganz verzichtet.
- Verpackungsdesign
- Visuelle Gestaltung einer Verpackung für ein Produkt welches noch nicht auf dem Markt erschienen ist. Siehe auch Produktdesign.
- Webdesign (Webgestaltung)
- Als Webdesign bezeichnet man den Aufbau, die grafische Gestaltung und die Nutzerführung von Internetseiten für das World Wide Web. Um die erstellten Grafiken und Texte einer Webseite im Internet anzeigen zu können müssen sog. Quelltexte geschrieben werden (XHTML oder HTML) welche durch ein CSS formatiert werden. Diese Informationen werden dann vom Webbrowser interpretiert und wir sehen eine Internetseite. Beim Webdesign kommt es darauf an, eine Website optisch ansprechend und benutzerfreundlich zu gestalten. Für die Erstellung von Webseiten sind Vektorgrafikprogramme wie Inkscape (Freeware) oder Adobe Illustrator empfehlenswert.
Letzte Aktualisierung: 02.08.2009
Dieses Glossar erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.